Wie wir auf unsere eigene, aber auch die mentale Gesundheit unserer Liebsten achten können

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Der Ausbruch der Pandemie im vergangenen Jahr hat den öffentliche Diskurs über mentale Gesundheit angestoßen. Die Veränderungen in unserem Alltag haben dazu geführt, dass Achtsamkeit und die mentale Verfassung besondere Aufmerksamkeit verlangt. 

Viele Aktivitäten in unserem Leben zielen darauf ab, dass wir uns erholen oder aufladen. Ob der regelmäßige Sport, Geselligkeiten mit den Liebsten oder diverse Unterhaltung, die uns gut tut – all das ist seit einiger Zeit zumindest pausiert oder gar nicht möglich. Etliche Studien befassen sich mit der mentalen Verfassung unserer Gesellschaft seit Beginn der Pandemie. Wie schwer wiegen die Einschränkungen? Welchen Effekt hat die Isolation? Und wie schwer ist es, sich auf andere Dinge zu besinnen, die den Alltag verschönern können?

Hierbei wird deutlich, dass wir alle noch mehr als sonst auf uns Acht geben müssen. Genauso wichtig ist es aber, auch für die Menschen, die uns nahe stehen, da zu sein. Selbst in Zeiten der Kontaktreduzierung ist das möglich, wenn auch nur per Telefon oder Video. Fragen stellen und zuhören sind essentielle erste Schritte, um einem anderen Menschen in einer schwierigen Phase zu helfen.

Wir möchten unsere Plattform und Stimme nutzen, um einige Tipps an die Hand zu geben und Einrichtungen zu nennen, die auch in der – derzeit meist digitalen – Zeit Hilfestellung geben können. Dafür muss niemand eine Psychologin oder Psychologe sein, sondern lediglich eine Freundin oder ein Freund.

Mit Achtsamkeit gesund leben

Dieser Rat beginnt bei uns allen selbst. Achtsamkeit umschreibt die Momente, in denen wir uns Zeit nehmen, in uns hinein zu horchen und zu verstehen, was wir fühlen, wie wir fühlen und warum wir so fühlen. 

Manche Menschen nutzen hierfür Meditation. Ob via App oder allein in einem ruhigen Moment – Meditation ermöglicht, sich selbst besser zu verstehen und auch Warnhinweise des Körpers zu erkennen. Vielen ist die Bedeutung von Mediation nicht bewusst. Und dennoch sind zehn Minuten am Morgen vor dem Beginn des Alltags so wertvoll. Dieser Moment gibt Kraft und lässt den Geist zur Ruhe kommen. 

Hast du es schon mal damit probiert? Wie denken deine Freunde oder deine Familie darüber? Frag’ doch mal nach oder sprecht über dieses Thema.

Wie ein Mangel an mentaler Gesundheit erkannt werden kann

Oftmals erkennen wir bei unseren Freunden oder unserer Familie, wenn es jemandem nicht gut geht. Natürlich fragen wir dann, stehen oft auch mit Rat zur Seite. In den meisten Fällen vergeht dieser Moment jedoch. Das Gespräch endet, es wird sich für’s Erste verabschiedet. 

Die Probleme bleiben allerdings und nisten sich in den Alltag ein. Gerade während der Pandemie trägt jeder sein Päckchen mit sich und tiefe gesundheitliche Probleme werden schnell als Auswirkung von COVID-19 katalogisiert. Wichtig ist es in dieser Zeit, sich regelmäßig bei anderen zu melden. In Kontakt zu bleiben, zuzuhören und Fragen zu stellen. 

Die 1949 gegründete Mental Health Foundation arbeitet seit über 70 Jahren an Prävention und Kommunikation. Auf ihrer Plattform gibt die Organisation hilfreiche Tipps, wie Freunden oder Familie geholfen werden kann.

Sozialer Kontakt, der Austausch und das Miteinander helfen jedem Menschen, schwierige Phasen zu überstehen. Und jeder von uns kann dazu einen Beitrag leisten.

Unterstützung, wenn sie gebraucht wird

Das reden über die aktuelle mentale Verfassung kann manche Menschen dazu bringen, den nächsten Schritt zu gehen und mit jemandem zu sprechen, der nicht vertraut ist. Hierfür gibt es seit einiger Zeit schon digitale Lösungen, bei denen sich Menschen via Chat, Telefon oder App mit einer Person austauschen können, die zuhört und Fachwissen mitbringt. 

Die Virtual Support Talks ist eine Plattform, auf der Menschen ehrenamtlich als Zuhörer arbeiten. Die meisten haben Erfahrungen in der Kommunikation, vor allem zum Thema mentale Gesundheit. 

Unter dem Projekt “Redezeit für Dich” kann mit Menschen Kontakt aufgenommen werden, die kostenfrei zur Seite stehen, zuhören und gegebenenfalls Rat haben.

Verfolge unseren Live-Chat mit der Barmer

Zusammen mit der Barmer werden wir am Donnerstag, dem 20. Mai 2021 um 18.00 Uhr einen Live-Chat auf Instagram veranstalten. Dort möchten wir die Bedeutung der mentalen Gesundheit mit den Experten der Barmer besprechen, Fragen stellen, die vielleicht auch ihr schon mal im Kopf hattet und die helfen können, anderen zu helfen. Wir freuen uns über jegliche Teilnahme.

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