Stil-Mythen aufgeklärt

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Querstreifen machen dick und Harris Tweed ist eine Marke? Wir stellen richtig, was oft falsch gedacht wird und erklären, was wirklich hinter den einigen Mode-Mythen steckt.

1. Eine Krawatte sollte die Gürtelschnalle berühren

FALSCH Generell gilt: Die Krawatte sollte direkt mit dem Hosenbund abschließen. Nicht mehr und nicht weniger. Also beim Binden nicht nur auf den Knoten achten.

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2. Querstreifen breit; vertikale Streifen machen schlank

FALSCH Dieser Mythos stammt aus dem 19. Jahrhundert, als Wissenschaftler Hermann von Helmholtz zwei identische Quadrate mit vertikalen und horizontalen Streifen zeichnete und eine optische Illusion schuf. Am menschlichen Körper allerdings verhält sich das Ganze umgekehrt. Eine Studie mit 200 Probanden zeigte, dass Menschen in Querstreifen als schlanker wahrgenommen werden, als die in vertikalen Streifen.

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3. Harris Tweed ist eine Marke

FALSCH Solltet ihr das Glück haben und ein Kleidungsstück aus Harris Tweed besitzen, kennt Ihr sicher das eingenähte Label: “Hand woven Harris Tweed. The Harris Tweed Authority Certification Trademark”. Die Harris Tweed Authority vertreibt allerdings kein Harris Tweed, sondern erhält und kontrolliert dessen traditionelle Produktion. Der “Harris Tweed Act” besagt, dass nur Stoffe, die auf den äußeren Hebriden hergestellt werden und die Produktionsstandards befolgen, als Harris Tweed verkauft werden dürfen. Modeunternehmen können das Harris Tweed dann kaufen und zu Mänteln & Co. weiterverarbeiten.

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